Gutscheinseiten

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Eines der bekanntesten und umstrittensten Publisher-Modellen sind Gutscheinseiten. Diese arbeiten mit den Gutscheinen oder sonstigen Endkundenaktionen, die Merchants zur Verfügung stellen und dienen als Informationsseite für Schnäppchenjäger.

Warum sind diese Seiten teilweise so umstritten oder werden gar nicht mehr akzeptiert?

Manche Merchants wissen nicht, welche Reichweite Gutscheinseiten mittlerweile bieten. Nimmt man die größeren Gutscheinseiten zusammen kommt man hier auf mehrere 100.000 Besucher / Tag. Durch Übernahmen der Seiten durch TV Sender steigt hier auch in Zukunft der Traffic weiter.

Eine Gutscheinseite braucht nicht immer einen 10 € Gutschein zum Bewerben. Jegliche Arten von Angeboten (Versandkostenfrei-Aktion, Gratis-Artikel oder reduzierte Artikel) werden auf diesen Seiten aufgenommen und an die Besucher kommuniziert.

Ein Problem gibt es oft wenn diese Seiten Gutscheine veröffentlichen, die nicht für den Affiliate Bereich gedacht sind (Beispielsweise durch Postwurfsendungen, Kundennewsletter, etc.) Hierbei kann es dann hin und wieder zu Unstimmigkeiten zwischen dem Advertiser und dem Publisher kommen.

Andere sind der Meinung das Gutscheinseiten nur einen Sale abgreifen. Dies mag zum Teil richtig sein, jedoch ist hier eigentlich auch der Merchant in der Pflicht. Wenn ein Kunde im Bestellprozess ein Gutscheinfeld sieht, sucht er zwangsläufig nochmal kurz ob es einen Gutschein gibt. Hier könnten Shopbetreiber mit intelligenteren Lösungen Geld sparen. Im Frühjahr 2013 sind dazu erste Advertiser auf ein Customer Journey Vergütungsmodell umgestiegen. Dies erlaubt eine Vergütung nicht mehr nach dem Last-Cookie-Wins Prinzip (das nur der letzte die Vergütung erhält) sondern das mehrere Affiliates von einem Verkauf anteilig profitieren können.

Veröffentlicht von

Senior Affiliate Manager bei explido, über 12 Jahre Erfahrung im Affiliate Marketing, spezialisiert auf ReTargeting sowie Affiliate Fraud (Erkennung und Schutz) sowie auf die technischen Herausforderungen in der Branche.

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